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Kieferchirurgie

Viele Veränderungen und Erkrankungen können an den Zähnen, im Kieferknochen und in den umliegenden Geweben wie Muskulatur, Speicheldrüsen oder Mundschleimhaut entstehen.

Hierbei kann es sich um Zysten, Entzündungen, Abszesse, Fehlbildungen und viele andere Erkrankungen handeln. Zunächst ist eine genaue Untersuchung, oft mit dreidimensionaler Röntgendarstellung des Kiefers (DVT), erforderlich. Anschließend besprechen wir mit Ihnen, welche Therapie für Sie in Frage kommt.

Kieferchirurgie

Kieferzysten sind mit Flüssigkeit gefüllte Hohlräume im Kieferknochen oder im Weichgewebe des Mundraums mit unterschiedlichen Ursachen. Kieferzysten sind in der Regel gutartig, sollten aber wegen ihrer Wachstumstendenz entfernt werden. Je nach Größe der Zyste kann sie außerdem benachbartes Gewebe und Nerven schädigen oder zu Verformungen des Kieferknochens führen.

Entfernung der Kieferzyste (Zystektomie): Zur Entfernung der Zyste ist meist eine örtliche Betäubung ausreichend. Der durch die Zystenentfernung entstandene Hohlraum füllt sich in der Regel durch natürliche Heilungsprozesse. Bei großen Zysten kann je nach Lage der Zyste im Kiefer auch ein Auffüllen mit Knochenersatzmaterial sinnvoll sein.

Zystostomie (Eröffnung der Zyste): Unter Umständen wird die Zyste lediglich geöffnet. Dabei wird ein äußerer Zugang zur Zyste geschaffen durch den die enthaltene Flüssigkeit abfließt. Der Druck im Inneren der Zyste nimmt ab, das Wachstum wird gestoppt.

Kieferabszesse sind Eiteransammlungen im Kiefer. Sie entwickeln sich oft aus Entzündungen im Bereich der Wurzelspitze und sollten frühzeitig behandelt werden, um zu vermeiden, dass Eiter in die Blutbahn gelangt und zu Komplikationen führt.

Bei der Behandlung wird der Abszess-Hohlraum eröffnet, sodass der Eiter abfließen und das benachbarte Gewebe entlastet werden kann. Da der Grund für den Kieferabszess meist eine bakterielle Infektion ist, ist in vielen Fällen begleitend eine Therapie mit Antibiotika erforderlich.

Im Rahmen einer umfassenden Patientenversorgung bietet unsere Praxis die Untersuchung und Behandlung von Veränderungen der Mundschleimhaut (Pilz- und Virusinfektionen, eine Entzündung oder andere Erkrankungen. Dazu gehören, auch gutartige und bösartige Tumore der Gesichtshaut und der Mundhöhle.)

Sollten wir entsprechende Veränderungen feststellen, behandeln wir diese bzw. bieten Ihnen bei Bedarf einen Krebsfrüherkennungstest an. Wird Mundhöhlenkrebs frühzeitig erkannt, sind die Heilungschancen sehr gut.

Sie haben Fragen zu Ihrem chirurgischen Eingriff? Kontaktieren Sie uns, wir helfen Ihnen gerne weiter.